Herzlich willkommen an der Technischen Hochschule Deggendorf! Einer Hochschule mit grenzenlosen Möglichkeiten, an der Studierende und Mitarbeitende studieren, forschen, lehren und mutig Innovationen und Entwicklungen voran treiben. Entdecken Sie die THD - innovativ & lebendig.
Die Wissenschaft deckt Geheimnisse auf. Die anstehende Ausgabe der kostenfreien Kinderuni am European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) beantwortet die Frage: „Was atmen wir eigentlich?“ Den Vortrag rund um Luft, Umwelt und Gesundheit hält wissenschaftliche Mitarbeiterin Matilda Subek-Simon am Freitag, 24. April, um 17 Uhr im Westen von Pfarrkirchen in der Max-Breiherr-Straße 32.
Atmen tun wir jeden Tag. Aber was ist in der Luft? Darauf weiß die Referentin dem wissenschaftlichen Nachwuchs kindgerechte Antworten zu geben. Gemeinsam wird entdeckt, wie unsere Umwelt die Luft beeinflusst, was das mit unserer Gesundheit zu tun hat und woran wir Luftverschmutzung erkennen. Kleine Experimente und Mitmachaktionen verdeutlichen den Zusammenhang zwischen Luft und Gesundheit.
Die deutschsprachige Vorlesung richtet sich an junge Entdeckerinnen und Entdecker zwischen 8 und 13 Jahren. Sie dauert rund eine Stunde. Es braucht keine Anmeldung. Eltern oder Begleitpersonen dürfen gerne mit dabei sein, solange der Platz ausreicht. Mit dieser Veranstaltung endet die Kinderuni-Saison. Nach der Sommerpause geht es im Herbst wieder weiter.
Seit Beginn des Jahres läuft das dreijährige Projekt namens „EnergieKreis“. Das vom Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) der Europäischen Union mit einer Fördersumme von gut einer Million Euro ausgestattete Vorhaben beschäftigt sich mit der Frage, wie Unternehmen in der Region ihre Energie- und Ressourceneffizienz steigern. Die erste Veranstaltung stieg im Technologiezentrum Energie (TZE) in Ruhstorf, einem Forschungszentrum der HAW Landshut in Kooperation mit der Technischen Hochschule Deggendorf (THD).
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) durch den Transfer innovativer Technologien bei der Energiewende unterstützen – darauf zielt das vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst bewilligte EU-Projekt ab. Beim ersten Treffen des neuen Netzwerks tauschten sich 24 Personen aus 19 Unternehmen unter Führung von wissenschaftlichem Leiter Prof. Dr. Raimund Brotsack sowie Projektleiterin Agnes Frank über Potenziale, Hürden und Lösungswege aus. Erstes Ergebnis: Mithilfe von regelmäßigen Veranstaltungen und Workshops sollen Wettbewerbsvorteile entwickelt und die Betriebe auf künftige Marktanforderungen vorbereitet werden.
Herausforderungen und Möglichkeiten
In interaktiven Workshops erarbeiteten die Unternehmensvertreter den Status quo in ihren Betrieben. Deutlich wurde, dass der Wille zur Transformation groß ist, die Umsetzung jedoch durch externe Faktoren gebremst wird. Als größte Barrieren wurden Engpässe bei Ressourcen, Investitionsrisiken, komplexe Genehmigungsverfahren und regulatorische Hürden genannt. Technische Einschränkungen beim Datenmanagement oder der Speicherung erschweren zudem das Umsetzen der Energiewende. Erhebliche Potenziale werden in der Prozessoptimierung, der Abwärmenutzung sowie dem Einsatz neuer Technologien wie Wasserstoff, KI oder Mikrowellentechnik gesehen. Auch dezentrale Konzepte sowie der Ausbau von PV- und Wärmenetzen stehen hoch im Kurs.
Wunsch nach Kooperationen
Alle Beteiligten sehen den größten Mehrwert im branchenübergreifenden Wissenstransfer. Gefragt seien in diesem Rahmen intelligente Energiemanagement-Systeme oder kooperative Modelle wie Energie-Gemeinschaften. „Die Unternehmen erkennen die Potenziale, stoßen aber auf strukturelle und wirtschaftliche Grenzen“, resümierte das Projektteam. Und: „Es besteht ein klarer Bedarf an konkreter Unterstützung und mehr Transparenz bei Förderungen und rechtlichen Rahmenbedingungen.“ Genau hier setze der „EnergieKreis“ an mit dem Ziel, den Unternehmen den Zugang zu Innovationen zu erleichtern und die regionale Vernetzung nachhaltig zu stärken.
Neuauflage des Sprachcafés im Glasbau. Am Dienstag, 14. April, findet die Veranstaltung des European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) von 18 bis 19 Uhr erstmals in der Ringstraße 9 in Pfarrkirchen statt und steht wieder allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern offen.
Seit einem Jahr etabliert sich das Sprachcafé als beliebter Treffpunkt für den sprachlichen und interkulturellen Austausch. Nach den bisherigen Treffen direkt am Campus steigt die Veranstaltung jetzt beim Glasbau e.V. in der Innenstadt. In entspannter Atmosphäre wird auf Deutsch über alltägliche Themen und Interessen der Teilnehmenden gesprochen. Die Treffen bieten eine ideale Gelegenheit, Sprachkenntnisse zu vertiefen, neue Kontakte zu knüpfen und interkulturellen Austausch zu erleben.
Das Sprachcafé wird vom AWP- und Sprachzentrum der THD organisiert. Die Deutschdozentin Michaela Stangl, die am ECRI unterrichtet, leitet die Veranstaltung. Für eine angenehme Atmosphäre ist gesorgt – Snacks und Getränke stehen bereit. Um Anmeldung wird gebeten, per Email an sprachenzentrum@th-deg.de oder telefonisch unter 0991/3615-261. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Sprachcafé-Termine im Sommersemester 2026: 28. April, 12. Mai und 9. Juni jeweils ab 18 Uhr im Glasbau.