Seit Herbst 2020 ist der TCP im Herzen der ehemaligen Eisenbahner-Stadt Plattling angesiedelt. Der TC Plattling unterteilts ich in die beiden Forschungsbereiche "Moderne Mobilität" und "Echtzeit Computertomographie". Moderne Mobilität bildet dabei in einzigartiger Weise an einem Standort konzentriert die relevanten Kernforschungsfelder für elektrifizierte mobile autonome Systeme ab. Die Robo CT für die Analyse komplexer und großvolumiger 3D Objekte stellt in der realisierten Form und gepaart mit der vorhandenen Expertise eine exponierte Einrichtung im Forschungsfeld dar. Durch die ergänzende Kooperation der einzelnen Forschungsgruppen mit renommierten Forschungseinrichtungen und Lehrstühlen avanciert der TCP zu einer anerkannten Einrichtung der angewandten Forschung.
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Der Fachbereich Leistungselektronik um Prof. Dr.-Ing. Otto Kreutzer forscht an den Themen:
Die zentrale Aufgabe besteht in der, für die jeweilige Anwendung spezifische, Entwicklung und Optimierung leistungselektronischer Wandler.
Analysen, Berechnungen, Simulationen sowie die Erstellung von Schalt- und Bestückungsplänen bilden die Grundlage der Forschungsarbeit.
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Anschließend erfolgt die Fertigung der Prototypen. Hierfür steht eine kleine Werkstatt für mechanische Arbeiten, ein Wickelplatz für den Eigenbau von Wickelgütern sowie das Leistungselektroniklabor für sämtliche elektronische Tätigkeiten bereit.
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im Bild: Bestückung der SMD Komponenten eines Hochsetzstellers
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im Bild: Bestückung der bedrahteten Komponenten
Um eine hohe Effizienz der Schaltungen zu erreichen, müssen auch passive Komponenten, z. B. Wickelgüter, selbst angefertigt werden um die benötigten Parameter zu erreichen.
Nach Fertigstellung der Schaltungen folgt die Inbetriebnahme sowie das Prüfen und Messen sämtlicher Parameter. In der Leistungselektronik nimmt vor allem die Messung des Wirkungsgrades einen hohen Stellenwert ein.
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Schlussendlich erfolgt der finale Test der Forschungsarbeit in der Anwendung.
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im Bild: Intelligentes Einzelzellen-basiertes Batteriemanagementsystem für ein Multi-Level Batteriesystem
Die gesamte Übersicht ist zu finden unter: Ausstattung Leistungselektronik Plattling
Nefton / Nefton 3000 - Nutzfahrzeugelektrifizierung für Transportsektor-optimierte Netzanbindung; Teilvorhaben: Passiv gekühlte, unidirektionale Leistungselektronik
Im Projekt NEFTON wird ein Schnellladesystem für batteriebetriebene Nutzfahrzeuge entwickelt. Dazu wird eine hocheffiziente, bidirektionale Ladesäule im Megawattbereich entwickelt. Zum anderen wird ein Fahrzeugprototyp entwickelt, der sowohl die technischen als auch die kundenspezifischen Anforderungen optimal erfüllte.
Im Rahmen des Teilvorhabens wird der Fokus auf die Ladesäule des LKWs gelegt.
Rail-HPC - Erdvergrabbare Schnellladesäule für Batterieelektrische PKW mit einer Versorgung aus der Bahnstrom-Oberleitung
Das Projekt hat zum Ziel eine hocheffiziente, skalierbare Schnellladesäule für Elektrofahrzeuge (HPC = High Power Charger) mit 50 kW Ladeleistung zu entwickeln, die direkt aus der Oberleitung des Bahnstromnetzes (15 kV, 16,7 Hz) versorgt werden kann, aber wahlweise auch aus dem öffentlichen Stromnetz. Durch eine spezielle Leistungselektronik sind also beide Stromnetze nutzbar.
Restladung - Entwicklung und Hochautomatisierte Produktion einer DC-Wallbox mit Einphasenregelung; Teilvorhaben: Entwicklung einer hocheffizienten, phasengenauen Leistungselektronik sowie einer KI basierten Prozessdatenauswertung
In diesem Projekt wird eine DC-Wallbox entwickelt, die die verfügbaren Restkapazitäten in den einzelnen Phasen bestehender Hausanschlüsse überwacht, diese individuell nutzen und auf Veränderungen in der Auslastung reagieren kann, sodass die einzelnen Phasen des Anschlusses optimal genutzt werden können. Hierfür ist die Neuentwicklung der beteiligten Leistungselektronik und Regelungstechnik erforderlich.
Innovatives Bildungsfach - Innovatives, gemeinsames und grenzübergreifendes Bildungskonzept für Hochschulstudierende im Bereich Lehre
DirektPV
Die Arbeitsgruppe um Prof. DI Dr.techn. Michael Sternad beschäftigt sich mit folgenden Forschungsthemen:
Publikationen von Prof. Sternad: Google Scholar Web of Science ORCID
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Positive Korrelation zwischen der Stärke der fluoridischen SEI und der Gleichstrom-Zellimpedanz (DC-impedance) einer 21700-Zelle
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Vollintegrierte Lithium-Silizium-Mikrobatterie, einkristallines Silizium als Anoden- und Gehäusematerial
(2019, Zusammenarbeit mit AG Prof. G. Wittstock, Uni Oldenburg)
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Aufklärung der Deckschichtbildung (SEI) auf einer Batterieanode aus einkristallinem Silizium mittels SECM (Scanning Electrochemical Microscopy)
(2017, Zusammenarbeit mit AVL List GmbH)
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Charakterisierung einer 18650-Tesla-Zelle, Studium des Alterungsverhaltens bei unterschiedlichen Temperaturen und C-Laderaten
(Scientific reports, Nature Publishing Group, 2016)
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Studium der grundlegenden elektrochemischen Eigenschaften von einkristallinem Silizium (100) während der Lithierung
Arbeiten unter Schutzgas
Präparation von Labortestzellen (Swagelokzellen, Knopfzellen, Pouchzellen)
Elektrochemische Charakterisierung von Labortestzellen
Elektrochemische Charakterisierung von industriellen Zellen (z.B 21700)
Chemische Analytik, bildgebende Verfahren und weitere Apparaturen
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Glovebox, im Abzug verbaute Feinvakuum-Trockenlinie
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Arbin Hochstromzyklisierer
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Kupferwärmetauscher zur präzisen Thermostatisierung von Batteriezellen während des Testes
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Herstellung von Elektroden: Beschichtung von Stromableiterfolien mit sogenanntem „Slurry“ (viskose Aktivmaterialmischung)
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Laborkalander zur Verdichtung der getrockneten Aktivmaterialbeschichtung mit einer fertigen Elektrodenbahn im Vordergrund
Vor dem Einsatz einer Zelle in einem konkreten Produkt ist es meist die Obliegenheit des Zellherstellers einem z.B. Geräte- oder Automobilhersteller die Qualität und Sicherheit seiner Zelle nachzuweisen (sie zu „Qualifizieren“).
Eine typische Batteriequalifizierung umfasst:
Für Fragen zum Thema „Batteriequalifizierung“ stehen Ihnen die Experten der AG Sternad gerne zur Verfügung!
Beispiel für das Ergebnis eines Zyklisierexperimentes über 750 Zyklen (750 Lade- und Entladevorgänge) bei 25, 40 und 60 °C:
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Elektrochemisches Experiment (Zyklisierung) eines industriellen 3 Ah 21700-Zelltyps unter temperaturkontrollierten Bedingungen
Kommt es während des ca. 4-5 Wochen dauernden Experimentes zu Störungen in der Batteriezelle, werden die Prüfvorgänge automatisch abgebrochen:
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Zyklisierung von neun (drei pro Temperatur) Samsung INR21700-40T, 4000 mAh-Zellen, Aktivierung des zellinternen Stromunterbrechers („CID activation“) durch zu hohen Zellinnendruck bei 60 °C
Um den Zustand der Elektrodenbeschichtungen und den Sicherheitsstatus der Zellen nach 750 Zyklen beurteilen zu können, wird je Temperatur eine Zelle teilentladen und unter Schutzgas (Argon) in einer Glovebox geöffnet (post mortem Analyse):
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Öffnen und Zerlegen einer 21700-Zelle unter Schutzgas (links) und makroskopische Prüfung der Separator- und Elektrodenoberflächen (rechts)
OptiStore - Optimierte Energiespeichersysteme zur nachhaltigen Verwertung (Europäische Union, EFRE)
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Der Fachbereich Autonomes Fahren und Fahrerassistenzsysteme um Prof. Thomas Limbrunner forscht an autonomen Systemen sowie Fahrerassistenzsystemen. Die generelle Zielsetzung der Forschungsgruppe ist es, angewandte Forschung im breiten Spektrum der autonomen Systeme zu betreiben.
Der Fokus wird vor allem auf die nachfolgenden Schwerpunkte gelegt:
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Testplattform im Modellmaßstab
Infrastrukturell setzt die Forschungsgruppe auf leistungsfähige KI-Server zur Algorithmenentwicklung und Simulation, auf Testbett-Umgebungen für beispielsweise automotive Ethernet wie auch geplant auf eine hoch genaue Fahrparametermesstechnik. Dies ermöglicht Studien im Bereich der Fahrfunktionspräzision, der Homologation, wie auch der User Experience (UX) und Usability.
Die Forschungsarbeit des Forschungsteams umfasst nahezu alle Bereiche des Autonomen Fahrens sowie die Weiterentwicklung von Fahrerassistenzsystemen.
Aktuell wird u.a. an In-Vehicle Big Data Analytics Systemen zur Entwicklung datenbasierter Algorithmen mit Hilfe von intelligenten Edge-Knoten gearbeitet. Im Förderprojekt INSTATE werden mithilfe intelligenter Edge Devices bereits im Fahrzeug Metadaten erzeugt. Diese sind mit Sensoren eines Fahrzeugs verbunden. Die dabei generierten Metadaten können von einer Big Data Plattform verwendet werden, um das aktuelle Szenario zu verstehen. Zudem werden Daten, inklusive der Metadaten, nur bedarfsbezogen aufgezeichnet.
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Im Projekt INSTATE sollen mittels Methoden der KI neue Wege zur Aufnahme und Verarbeitung von Sensordaten erforscht werden
Kürzlich abgeschlossen wurden die Arbeiten an innovativen Absicherungskonzepten für die Anlauftauglichkeit des Gesamtfahrzeugs im Zuge des Projekts iAATG. In dessen Zuge wurde u.a. an der Erkennung spezifischer Ereignisse aufgrund hoher Funktions-/Systemkomplexität mit Methoden der künstlichen Intelligenz geforscht (single event analyse). Des Weiteren wurde an der Absicherung automatisierter Fahrfunktionen mittels induktiver Teststrategien für „Vehicle integrated Testing“ (Vitbox) gearbeitet sowie an der Absicherung und Validierung der Backendinteraktion bezüglich automatisierter Fahrfunktionen geforscht.
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Im Projekt iAATG werden neuartige Strategien zur Absicherung autonomer Fahrfunktionen erforscht.
Ein wesentlicher Teil der Forschungsgruppe um Herrn Prof. Thomas Limbrunner ist die Zusammenarbeit mit Studenten über studentische Arbeiten und Abschlussarbeiten. Innerhalb dieser Projektarbeiten werden verschiedenste Sensorsyteme in Betrieb genommen und angebunden sowie anschließend die Daten ausgewertet und analysiert.
Eine wichtige Kooperation stellt hier die Zusammenarbeit des TC Plattling mit dem Studiengang "Master of Applied Research" dar.
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Beispiel einer IMU (Inertial measurement unit)
Beispiel einer Masterarbeit: simulationsgestützten Datengenerierung und -auswertung
Neben der Auswertung von Realdaten steht auch die simulationsgestütze Trainings-Datengenerierung für die Bildverarbeitung mittels künstlicher Intelligenz im Vordergrund der Forschungsarbeit.
DaDriVe - Data Driven Vehicle Validation by AI
INSTATE - In-Vehicle Big Data Analytics System zur Entwicklung datenbasierter Algorithmen mit Hilfe von intelligenten Edge-Knoten
iAATG - Innovative Absicherungskonzepte für die Anlauftauglichkeit Gesamtfahrzeug; Pressemeldung
Projektpartner: BMW group Dingolfing, b-plus
Der Fachbereich Robo-CT um Prof. Dr. Simon Zabler forscht an der 3D-Digitalisierung großer Objekte bis hin zu kompletten Fahrzeugen mit Hilfe einer roboterbasierten Digitalisierungszelle auf Basis der Röntgen-Computertomographie.
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Roboter mit Röntgendetektor
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Roboter mit Röntgenquelle
SmartCT
Im Projekt SmartCT werden KI-Methoden entwickelt und angewandt, die es robotergestützten Computertomographie-Systemen (Roboter-CT) ermöglichen, die äußeren und inneren Strukturen beliebiger Objekte autonom und zerstörungsfrei zu erfassen. Diese generierten Daten bilden die Grundlage für neuartige, innovative und datengetriebene Geschäftsmodelle in vielen Bereichen wie zum Beispiel der Produktentwicklung (Fahrzeugkomponenten, Flugzeugflügel, Batteriezellen etc.).
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Röntgenbild eines E-Bikes
Ein Fokus der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ist die angewandte Forschung und Entwicklung. Die enge Kooperation mit Partnern aus Wirtschaft und Industrie gewährleistet eine industrienahe Forschung. Anders als in der der klassischen Grundlagenforschung an den Universitäten liegt das Hauptaugenmerk auf Anwendungsergebnissen bis zur Prototypphase sowie der Umsetzung und Nutzung der Forschungs- und Entwicklungsergebnisse.
Das Forschungs- und Entwicklungsangebot der THD umfasst:
Die ganzheitlichen Forschungsaktivitäten für innovative Lösungen, weit über den automobilen Bereich hinausgehend, bauen auf den bisherigen Forschungsaktivitäten der TH Deggendorf auf. Weitere Projekte zum Forschungsschwerpunkt Innovative Mobilität werden am Technologie Campus Freyung bearbeitet.
24.09.2026
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NÄHERE INFOS FOLGEN!
24.05. - 29.05.2026
Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) war gemeinsam mit dem Technologie Campus Plattling auf der internationalen Bühne der Electrochemical Society (ECS) Conference in Seattle vertreten. Forschende der Gruppe Energy Storage Systems präsentierten dort aktuelle Ergebnisse ihrer Arbeit im Bereich moderner Batteriesysteme.
Im Fokus der Beiträge standen innovative Untersuchungen zu Lithium-Metall-Batterien sowie Studien zum sogenannten „Thermal Runaway“ von Lithium-Ionen-Batterien – einem sicherheitskritischen Thema in der Weiterentwicklung leistungsfähiger Energiespeicher. Präsentiert wurden die Forschungsergebnisse von den Wissenschaftlern Luca Lieb und Denis Dizgün, die ihre Arbeiten einem internationalen Fachpublikum vorstellten und wertvolle Impulse für den wissenschaftlichen Austausch lieferten.
Die präsentierten Poster stießen auf großes Interesse und boten zahlreiche Gelegenheiten für Fachgespräche mit Forschenden aus aller Welt. Die ECS Conference gilt als eine der bedeutendsten internationalen Plattformen für elektrochemische Forschung und unterstreicht die hohe Relevanz der vorgestellten Arbeiten aus Plattling.
Besonders hervorzuheben ist die enge Einbindung der Forschung in praxisnahe Fragestellungen. Die Arbeitsgruppe unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Sternad treibt die Entwicklung sicherer und leistungsfähiger Energiespeicherlösungen gezielt voran und stärkt damit die internationale Sichtbarkeit der THD im Bereich der Batterieforschung.
Die erfolgreiche Teilnahme an der ECS Conference zeigt erneut die hohe Qualität der angewandten Forschung am Technologie Campus Plattling und bestätigt dessen Rolle als wichtiger Akteur im Bereich der Energiespeichersysteme.

23.05.2026
Ein großer Erfolg für die Studierenden des Technologie Campus Plattling der Technischen Hochschule Deggendorf: Beim internationalen Robotikwettbewerb „Robotem Rovně 2026“ in Písek (Tschechien) erreichte das Team einen hervorragenden zweiten Platz.
Der Wettbewerb fand im Rahmen eines Stadtfestes statt und wird jährlich als traditionelles Event ausgetragen. Die besondere Herausforderung: Ein autonomes Fahrzeug musste eigenständig einen markierten Parkbereich finden, präzise einparken und dabei gleichzeitig auf Passanten reagieren. Die Kombination aus Sensorik, Regelungstechnik und autonomer Navigation stellte hohe Anforderungen an die Teilnehmenden.
Die Grundlage für den Erfolg wurde im Rahmen der Roboterplattform des Labors für Autonome Systeme und Fahrerassistenzsysteme (LAFAS) am Technologie Campus Plattling gelegt. Dort entwickeln Studierende praxisnah innovative Lösungen und arbeiten im Rahmen ihrer Projektarbeiten an realen Fragestellungen rund um autonome Systeme.
Das erfolgreiche Team stellte sein Können eindrucksvoll unter Beweis und zeigte, wie theoretisches Wissen gezielt in die Anwendung übertragen werden kann. Zu dem Team gehören mehrere Studierende, die im Wettbewerb ihre entwickelten Systeme erfolgreich einsetzen konnten.
Besonders hervorzuheben ist auch die Betreuung durch das wissenschaftliche Umfeld am Campus: Die Projektbegleitung sowie das Engagement im Labor trugen maßgeblich zum Erfolg bei und unterstreichen die hohe Qualität der Ausbildung.
Der Wettbewerbserfolg zeigt eindrucksvoll, wie praxisnahe Lehre, angewandte Forschung und studentisches Engagement an der Technischen Hochschule Deggendorf ineinandergreifen und zu herausragenden Ergebnissen führen. Gleichzeitig stärkt er die internationale Sichtbarkeit des Technologie Campus Plattling im Bereich Robotik und autonome Systeme.

18.05.2026
Der Bayerische Staatsminister Christian Bernreiter besuchte den Technologie Campus Plattling der TH Deggendorf, um sich über innovative Prüfverfahren für den Erhalt von Brücken zu informieren. Im Fokus stand die sogenannte „Brücken-CT“, eine Form der Computertomographie, die zur zerstörungsfreien Analyse von Bauwerken eingesetzt werden soll.
Angesichts von rund 15.000 Brücken in Bayern, von denen viele 40 bis 65 Jahre alt sind, wurde betont, dass nicht jede sanierungsbedürftige Brücke ersetzt werden muss. Stattdessen soll eine datenbasierte Zustandsbewertung helfen, gezielte und nachhaltige Instandhaltungsmaßnahmen zu ermöglichen.
Die Forschenden am TC Plattling untersuchen, wie CT-Technologie innere Schäden wie Risse im Beton frühzeitig sichtbar machen kann. Herausforderungen liegen insbesondere in der Untersuchung massiver Bauteile und der Entwicklung mobiler Prüfsysteme.
Ein zweistufiges Forschungskonzept sieht zunächst die Prüfung der technischen Machbarkeit vor, gefolgt von der Entwicklung mobiler Systeme. Rund 50 relevante Brücken in Bayern könnten für weitere Untersuchungen infrage kommen.
Abschließend wurden weitere Schritte vereinbart: Der Campus erarbeitet ein Untersuchungskonzept, während das Ministerium das Thema politisch und mit Partnern vorantreibt. Ziel ist es, Infrastruktur künftig sicherer, wirtschaftlicher und nachhaltiger zu erhalten.
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29.04.2026
m Rahmen eines zukunftsweisenden Netzwerktreffens bei der Gluth Systemtechnik GmbH kamen erstmals Akteurinnen und Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung zusammen, um sich über ein entstehendes KI-Ökosystem in Niederbayern auszutauschen. Die Veranstaltung wurde von allen Beteiligten als äußerst positiv, konstruktiv und richtungsweisend bewertet.
Ziel des Treffens war es, ein gemeinsames Verständnis für das geplante „Ecosystem Smart Niederbayern“ zu entwickeln und neue Impulse für Kooperationen zu setzen. Die Initiative geht auf das Niederbayern-Forum zurück und verfolgt das Anliegen, eine verbindende Plattform zu schaffen, die Unternehmen, Forschungseinrichtungen und öffentliche Institutionen strategisch vernetzt und Innovationspartnerschaften ermöglicht.
Zu den teilnehmenden Organisationen zählten unter anderem die Technische Hochschule Deggendorf mit ihren Standorten in Plattling und Cham, die IHK Niederbayern in Straubing, der KI-Park, die Stadt Straubing, das Unternehmen B-Plus sowie Radius 1. Gemeinsam wurde diskutiert, wie die Region ihre Kompetenzen im Bereich Künstliche Intelligenz gezielt bündeln und weiterentwickeln kann.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der offene Austausch über laufende und geplante KI-Projekte. Ein besonderer fachlicher Impuls kam von einem Vortrag zur Arbeitsmethodik von Amazon, vorgestellt durch Radius 1. Dabei wurde deutlich aufgezeigt, wie moderne Innovationsansätze klassische Denk- und Arbeitsweisen in Unternehmen hinterfragen und neue Perspektiven eröffnen.
Darüber hinaus erhielten die Teilnehmenden Einblicke in aktuelle Projekte der Gluth Systemtechnik GmbH. Präsentiert wurden unter anderem robotische Anwendungen für die Pharmaindustrie („RoX“), intelligente Bildverarbeitung mit Hilfe von Vision AI sowie „PiB Rocks“, ein humanoider Roboter. Die vorgestellten Lösungen verdeutlichten eindrucksvoll, wie Automatisierung, Präzision und KI-gestützte Systeme zunehmend miteinander verschmelzen.
Ein weiterer Programmpunkt widmete sich der Vorstellung des KI-Parks durch dessen Leitung. Im Fokus standen Themen wie Innovationsförderung, Netzwerkaufbau sowie die Initiierung gemeinsamer Projekte mit Unternehmen aus der Region. Ziel ist es, Niederbayern als KI-Satelliten stärker national und international zu positionieren und so langfristig die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu sichern.
Ein wichtiger Ausblick wurde ebenfalls gegeben: Die Gründung eines KI-Park-Satelliten in Niederbayern im Rahmen des „Ecosystem Smart Niederbayern“ ist für Juni 2026 geplant. Das Treffen bei Gluth Systemtechnik stellt damit einen bedeutenden Meilenstein auf dem Weg zu einer starken regionalen KI-Struktur dar.
Die Veranstaltung hat eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial in der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Forschung liegt – und setzt ein klares Signal für die Zukunft des Innovationsstandorts Niederbayern.

16. - 17.04.2026
Das Robo CT User Forum 2026 brachte internationale Expertinnen und Experten aus Forschung und Industrie am Technologie Campus Plattling zusammen und entwickelte sich zu einem zentralen Treffpunkt der weltweiten RoboCT-Community. Mit über 130 Teilnehmenden aus 14 Ländern und 59 Organisationen zeigte die Veranstaltung eindrucksvoll das stark wachsende Interesse an robotergestützter Computertomographie (RoboCT). Führende Industrieunternehmen, Forschungseinrichtungen, Anwender und Systemintegratoren kamen zusammen, um aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der flexiblen industriellen CT zu diskutieren. Damit wurde das Forum zu dem internationalen Treffen für RoboCT, bei dem die wesentlichen Akteure des Fachgebiets vertreten waren.
Im Mittelpunkt stand insbesondere der intensive Austausch zwischen Industrie und Forschung. In Fachvorträgen, Diskussionen und persönlichen Gesprächen wurden Erfahrungen aus realen Anwendungen ebenso präsentiert wie neue wissenschaftliche Ansätze zu flexiblen Trajektorien, großvolumiger CT, Automatisierung, Rekonstruktion und KI-gestützter Datenauswertung. Ergänzt wurde das Programm durch eine Postersession mit 21 wissenschaftlichen Postern verschiedener Forschungseinrichtungen und Arbeitsgruppen mit Bezug zu RoboCT. Die Postersession bot zusätzlichen Raum für vertiefte Diskussionen, neue Kooperationen und den direkten Austausch zwischen Nachwuchswissenschaftlern, Forschenden und industriellen Anwendern.
Neben dem internationalen Fachpublikum nahmen auch Vertreter aus Politik und Hochschulleitung teil, darunter der Landrat des Landkreises Deggendorf, Dr. Bernd Sibler, der Bürgermeister der Stadt Plattling, Hans Schmalhofer, sowie die Vizepräsidentin der Technischen Hochschule Deggendorf, Prof. Dr. Veronika Fetzer. Ihre Teilnahme unterstrich die Bedeutung des Technologiecampus Plattling und der dort aufgebauten RoboCT-Infrastruktur als international sichtbares Zentrum für Forschung und Innovation im Bereich der robotergestützten industriellen Computertomographie.
Hier geht's zum Live-Stream:
https://www.youtube.com/watch?v=rOwFBJD9e7c
https://www.youtube.com/watch?v=A2V_KUZHCxQ
https://www.youtube.com/watch?v=MeewjMB3ST8
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9.10.2024 ab 09.00 Uhr im Bürgersaal Plattling
Wie wird unsere Mobilität in Hinblick auf die zunehmende Nachfrage nach Zukunftsfähigkeit künftig aussehen? Welche Möglichkeiten bieten autonome Fahrzeuge?
Das Fachsymposium möchte Chancen und Herausforderungen unserer Zeit auf dem Gebiet der Mobilität der Zukunft abbilden und nahbarer machen.
Im Fokus der diesjährigen Veranstaltung stehen die neuesten Entwicklungen und Forschungsergebnisse zum Thema moderne Mobilität. Ein Schwerpunkt des Symposiums liegt auf den zentralen Bausteinen und Basistechnologien, die zu einer geschlossenen Wirkkette der Elektromobilität beitragen. Dabei handelt es sich um mobile, automatisierte oder auch autonome Systeme, Energiespeichersysteme und Leistungselektronik. Ein weiteres Augenmerk liegt auf der Anwendung fortschrittlicher, nichtinvasiver Analysemethoden der Computertomographie im Themenfeld der Mobilität.
Im Rahmen des Symposiums können Innovationen in dem Bereich der modernen Mobilität erprobt und erfahren werden. Die Pausen geben Gelegenheit die Labore des Forschungszentrums zu besichtigen. Neben zahlreichen Vorträgen bieten wir zusätzlich eine Poster- und Fachausstellung an.
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.
Am 6. Oktober 2020 wurde das Forschungszentrums Moderne Mobilität am TC Plattling feierlich eröffnet.
Auf Grund der Corona-Pandemie konnte nur eine begrenzte Anzahl von Gästen eingeladen werden.
Gerade deshalb möchten wir Impressionen zu dieser Veranstaltung mit Ihnen teilen.
Video-Eindrücke:
Das neue Forschungszentrum Moderne Mobilität am TC Plattling
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Technische Hochschule Deggendorf
Technologie Campus Plattling
Forschungszentrum "Moderne Mobilität"
Werkstraße 17
D-94447 Plattling
| Postanschrift: |
Werkstrasse 17 94447 Plattling |
| Telefon: | +49 991 3615 8600 |
| E-Mail: | tc-plattling@th-deg.de |